es ist schon merkwürdig da durchstehen wir im August eine Eileiterschwangerschagt und nun trennen wir uns...
Die Katze ist aus dem Sack und ich fühle mich gut/ aufgeregt und verunsichert.
Liebe Grüße aus dem Spinnennetz
Dienstag, 10. April 2018
Dienstag, 27. Februar 2018
Should I stay or should I go now...
Gestern meinte Mein Mann, dass er gerne ein Geschwisterchen
für unseren Sohnemann hätte.
Ich denke unterdessen immer häufiger an Trennung.
Er hatte in letzter Zeit immer mal wieder Ausraster – einmal
dachte er, dass jmd. sein Amazonpaket geklaut hätte und er schrie laut rum und
schmiss die Tür – Ähm wir haben hier einen Zweijährigen der gerade Sandmann
schaut und dann wundert sich der Mann warum ihn die Minispinne nicht mag. Ja er
sagt fast immer „Papa nicht“ – das ist natürlich verletzend aber mein Mann
sitzt vor allem am Rechner und spielt nur sporadisch mit dem Zwerg. (Das Paket
war dann bei der Versicherung nebenan… wie sonst auch)
Und dann hatte mich eine Freundin gefragt ob ich mit ihr zu
einem Konzert wolle – erst war es ausverkauft, dann haben wir kurzfristig doch
noch Tickets erstanden – und mein Mann hat mir „erlaubt“ hinzugehen – wenn ich
ihm den Gefallen mal zurückzahlen würde nur um kurz danach doch ein Fass
aufzumachen und sauer zu werden… er wollte dann auch nicht meine Mutter sehen,
bei der die Minispinne zum Spielen war… sie hat ihn dann rüber gebracht und hat
gemerkt wie schlecht er drauf war und hat ihn nur gebeten es nicht an dem
Kleinen auszulassen. Interessanterweise habe ich ihn auch darum gebeten – hab es
aber nicht mit ihr abgesprochen… und er hat sie daraufhin aus der Wohnung
gebeten – ihr wisst was ich meine… Er dachte, dass wir davon ausgehen, dass er
unseren Sohn schlagen würde – aber trotz seiner Stimmungslage würde ich ihm das
nicht zutrauen… wir wollten nur, dass er sich für Spinni entspannt. Na ja ich
wurde dann och als Fo**e betitelt – Dankeschön – welch Liebeserklärung!
Ich habe auf dem Konzert geheult – es passte zu meiner
Stimmung. Dieses Konzert war so toll, dass es als Scheidungsgrund durchaus wert
gewesen wäre!
Da mein Mann Ende letzten Jahres mal wieder mehrere
depressive Phasen durchmachte hatten wir eine Kur/ Reha beantragt.
Diese Woche kam die Zusage! 5 Wochen darf er weg. Auch wenn
ich einiges zu organisieren habe freue ich mich sehr auf diese stressfreie
Zeit!
Letztens hat er sich nachts an mich rangekuschelt (seit
Wochen schläft er auf dem Sofa, weil er da besser schlafen kann), sodass ich
zwischen ihm und Spinni lag – mir war gar nicht nach kuscheln – ich wollte
seine Nähe nicht… ich weiß gerade nicht, ob das DER Moment war (in dem ich
realisierte, dass es für mich vorbei ist) oder ob es für uns noch eine Chance
gibt.
Ich möchte gerne abwarten, bis er die Reha abgeschlossen
hat.
Ansonsten ist er grad auf dem India-Trip – hört irgendeinem Guru
(auf youtube) zu und versucht auf diesem Wege ein besserer Mensch zu werden.
Nun ja – ein Fünkchen Hoffnung für Besserung habe ich noch
aber auch Jahre voller Erfahrung, die bestätigen, dass das einfach nicht sein
Ding ist – also das mit dem Ändern…
Es grüßt euch die verwirrte MamaSpinne
Der Minispinne geht es übrigens gut – er ist mein Licht –
meine Liebe – mein Leben!
Freitag, 20. Oktober 2017
Ganz schön öde
Nein, bei mir ist es nicht öde – ich war heute beim Arzt –
zum Veröden meiner Hämorriden. Seit Spinnis Geburt habe ich immer mal wieder
einen kleinen Knubbel am Ausgang und heute wollte ich das beseitigen lassen. Ich
hatte das Problem jedoch schon davor und kenne das Prozedere. Zwei Stunden vor
Termin musste ich das erste Zäpfchen nehmen – nach 10 Minuten sitzt man dann
freudig auf dem Klo – eine Stunde vor dem Termin folgte das zweite Zäpfchen und
dann sollte der Darm entleert sein.
Mein Doc riet mir davon ab den Knubbel abzuschneiden – da man
dann eine offene Wunde für circa 3 Wochen hat – deswegen hat er nur wie geplant
verödet – man liegt da wie bei der Gyn. Dann kommt etwas Gel mittels des
ärztlichen Fingers in den Po und dann so ein Teil mit dem man sich den
Darmausgang genauer anschauen kann – dann wird etwas Gas reingeblasen damit der
Arzt den Zustand besser sieht und dann wird fix verödet. Bei mir sieht zum
Glück alles gut aus – außer natürlich, dass da der Knubbel ist – ich soll mehr
cremen und weniger Süßkram essen. (Jajajaja)
Und sonst?
BabySpinne
Er ist super und singt mittlerweile auch schon: Eisebahn – Oma fahn – aleine nich – Papa mit
Er ist super und singt mittlerweile auch schon: Eisebahn – Oma fahn – aleine nich – Papa mit
Mehr ist nicht drin aber das ist schon immer sehr süß!
Die gute Bindehaut ist immer wieder entzündet und deswegen
gehen wir nächste Woche mal zum Augenarzt. In der Krippe hat er auch schon
einen echten Kumpel mit dem er immer abhängt – einfach nur niedlich!
HerrSpinne
Er war zwei Wochen krankgeschrieben – kommt nicht mit dem
alltäglichen Stress klar. Zudem ist am Montag seine Stiefmutter verstorben –
mit der er aber selten gut zurecht kam und mit der er Jahre keinen Kontakt
hatte. Und sein Vater? Der vergnügt sich schon mit der nächst Besten. Und das
zeigt meinem Mann (wieder einmal), was für ein Arsch sein Vater ist… und dass es
besser ist den Kontakt ruhen zu lassen. Als seine Frau im Sterben lag, sprach
er sogar von Scheidung…
Mittlerweil hat er eine Psychotherapeutin gefunden und hatte
bereits zwei Termine. Sie meint, dass es ihm nichts bringen würde seine
beschissene Kindheit im Detail aufzuarbeiten sondern eine Verhaltenstherapie
mit ihm zu machen, damit er lernt damit zurecht zu kommen und sein Verhalten zu
bessern.
Zusätzlich zur Therapie versuchen wir jetzt eine Reha für
ihn zu bekommen – damit er endlich mal lernt zu entspannen.
FrauSpinne
Mir geht es gut – ich genieße die Zeit mit Spinni – von meinem
Mann bin ich regelmäßig angenervt – erhoffe mir aber von der Therapie bzw. von
der Reha was… ansonsten muss ich da ernsthaft drüber nachdenken ob ich mir und
va. Spinni diesen dauerhaft unter Strom stehenden Papa antun möchte.
Jobtechnisch geht es wohl auch noch ein weiteres Jahr weiter
– aber es ist noch nichts unterschrieben.
Meine beste Freundin ist endlich schwanger. Anfang des
Jahres hatte es schon einmal geklappt – endete jedoch verfrüht. Schon damals
wie auch dieses Mal musste sie mit Hormonen nachhelfen – dabei wuchsen zwei
Eizellen heran – nach dem geplanten KnickKnack nisteten sich zwei ein – Zwillinge
Wuhu!!! jedoch hinkte einer hinterher und leider entwickelte er sich nicht
weiter bzw. letztendlich sogar zurück – wir waren alle sehr traurig… aber zum
Glück geht es dem anderen Mäuschen sehr gut und ich freue mich sehr für sie!
Donnerstag, 14. September 2017
sonstiges
Tja was soll ich berichten? Mir geht es gut – soweit.
Arbeit
Momentan mache ich ja eine Elternzeitvertretung und darf
nächstes Jahr die nächste Runde vertreten (voll doppeldeutig). Ich freue mich
riesig – ich mag die Kollegen! Aber über einen Aufgabenwechsel freue ich mich
auch…
Spinni
Er ist gerade in einer supertollen Verfassung. Gut gelaunt
plappert er einem einfach (fast) alles nach – natürlich kommen da nicht
perfekte Worte bei rum aber mit seiner Piepsstimme verzaubert er mich jedes Mal
aufs Neue. Nur manchmal mag er früh nicht aus dem Haus gehen… in den letzten
Wochen gab es wohl dollen Engpass in seiner KiTa und so übernahm ihm meist eine
Betreuerin der anderen Gruppe und da hat er arg nach Mama geschriehen…
herzbrechend! Vielleicht will er deswegen früh manchmal nicht mit – vielleicht aber
auch weil es immer mal wieder zeitlich schnell gehen muss… Aber es gibt auch
eine Neue in seiner Gruppe die er sehr mag und auch wenn sie erst eine Woche
dort ist so weint er nicht wenn er zu ihr muss.
Wehwehchen
Wir waren heute früh beim Arzt – Impfen und Blutabnahme. Als
er das letzte Mal krank war sah er superblass aus, sodass der Arzt von einer
möglichen Blutarmut sprach und dazu nahm er jetzt Blut ab. An der Hand klappte
es nicht – dann halt am Kopf – für Spinni der blanke Horror. Den Pikser in den
Oberschenkel hat er dann schon fast nicht mehr gemerkt…
So habe ich ihn noch nicht weinen gehört – er hat nicht
geschriehen sondern richtig geweint – er weint wie ich mit vielen Schluchzern –
ich habe ihn dann mit Schoki aufgemuntert…
ELSS
Gerne hätte ich unser Wunder erlebt aber es hat nicht sollen
sein und so ist es.
Nun überlege ich nur wann wir unsere drei Eisbärchen
aufwärmen sollen… Mitte nächsten Jahres denke ich fast.
HerrSpinne
Mit dem gab es am Wochenende mal wieder eine Art Aussprache…
nachdem er eines morgens einfach nur
supergereizt war – ohne dass wir eine Auseinandersetzung hatten und dann zur
Arbeit gestürmt ist und am nächsten Morgen ähnlich genervt war und ich es nicht
mehr hinnehmen wollte gab es Konfrontation. Interessanterweise konnte er sich
seine Stimmung selbst nicht erklären.
Er braucht mehr Aufmerksamkeit von mir (Knick Knack), dass
ich 2-4 Wochen enthaltsam leben sollte und ich das nur allzu gerne tat war ihm
bewusst dennoch… wir haben uns dann gut gezofft – weiterhin würde er gerne fernab
von allen Menschen leben - aber trennen will er sich nicht – ich habe ihn
nochmal dringend geraten, dass er sich endlich eine Psychotante sucht, die er
vollabern kann! Ich habe keine Lust mehr mir das anzuhören… der Kollege hat das
gemacht, die andere stinkt… der Busfahrer… – IST MIR EGAL! Es bringt doch
nichts immer wieder über sinnloses zu lamentieren.
Natürlich geht es dann ein paar Tage gut… gestern Abend
waren Spinni und ich bei meiner Tante – die ihm die Haare geschnitten hat und
verbrachten einen netten Abend. HerrSPinne war dann zu Hause und konnte
entspannen. Als wir dann zu Haus waren fing er an die Spühlmaschine auszuräumen
(kann er das nicht machen wenn wir nicht dabei sind?) – Spinni wollte mithelfen
aber mein Mann wollte das nicht und maulte ihn ein wenig an – und ich hab ihn
gleich gefragt warum er nicht helfen könne… Heute hat er sich dann entschuldigt
– wenigstens merkt er es!
Leipzig
Hattet ihr da mitgekriegt, dass im Leipziger Rosental eine
ältere Joggerin brutal vergewaltigt wurde? Mit Spinne bin ich dort fast jeden
Tag durchspaziert als er noch Mini war. Wenn ich Spinni früh zur KiTa bringe
fahre ich auch durch diesen Park durch… ich finde es sehr gruselig und
unvorstellbar was da passiert ist!
Passt auf euch auf!
Alles Liebe
Alles Liebe
FrauSpinne
Mittwoch, 30. August 2017
Meine Stillgeschichte
Damals hatte ich einfach nicht die Zeit und Muse alles niederzuschreiben was so alles schief ging. Als Frollein Doctor dann verschiedene Stillgeschichten postete und dazu aufrief die eigene Geschichte zu schicken, war das der perfekte Moment für mich meine Gedanken und Erinnerungen an das Thema aufleben zu lassen. Auf Ihrem neuen Blog hat sie meine Geschichte nun veröffentlicht:
https://www.milchundmehr.de/stillen/interview-harter-start-sanftes-abstillen-562.html
Aber grundsätzlich war der Plan das Stillen zu versuchen – so lange es halt geht…
Zur Entlassung hat die Ärztin noch das Zungenbändchen durchschnitten – dieses war zu kurz geraten – das kann dazu geführt haben, dass es anfangs nicht so gut geklappt hat.
Im Krankenhaus habe ich mich einfach überfordert gefühlt aber nicht verzweifelt – solche Sachen kann man erlernen – mit Geduld (sehr viel Geduld). Aber gesorgt habe ich mich natürlich um mein Baby.
Ich fühlte mich wie eine Versagerin – ich weinte nachts – und versuchte geduldig zu bleiben – ich musste doch mein Baby ernähren können…
Als bei mir dann endlich nach 6 elendig langen Tagen Milch einschoss hatte Spinni meine Brustwarzen so zerbissen, dass ich abpumpen musste – sonst tat es zu sehr weh oder blutete sogar – die linke Seite heilte recht schnell – bei der rechten dauerte es länger – ein Hoch auf die elektrischen Pumpen!
In der Zeit taten mir meine zwei Antennen einfach sehr weh – auch wenn ich raus in die Kälte gegangen bin schmerzten sie – bei jeder Berührung zuckte ich zusammen aber vor allem bei jedem Anlegen habe ich innerlich den Schmerz willkommen geheißen um ihn besser ertragen zu können. Es tat so weh.
Das Internet konnte mir auch nicht helfen – „wenn die Schmerzen nach 10 Trinkzügen nicht weggehen dann ist das Baby falsch angelegt“ – es tat die ganze Zeit weh! Und meine Hebamme konnte das falsche Anlegen ausschließen. Mich machte es so fertig im Internet nichts Gescheites zu finden, was zu meiner Situation passte… rückblickend schätze ich, dass ich sehr sensible Brüste habe, die einfach etwas länger brauchten um sich an diese Umstellung zu gewöhnen.
Als Spinni nun hauptsächlich über die like Seite versorgt wurde und das abgepumpte aus der rechten Seite bekam gab es eine echte Komplikation mit der ich nie gerechnet hätte. Sein Kopf verformte sich leicht. Sein eines Ohr lag etwas höher als das andere… und seinen Kopf konnte er nicht so einfach in die eine Richtung drehen. Meine Tante stellte es bei einem Spaziergang fest, dass den Kopf immer nur in eine Richtung legte – wir haben das beobachtet und stellten es dann auch erst mit der Hebi fest, dass sich der Kopf etwas verformt hat. Es war nicht so schlimm aber man sah es doch – der Besuch beim Arzt hat uns dann erleichtert – es dauert noch eine ganze Weile bis man so etwas behandeln muss (da der Kopf und seine Form noch im Wachstum ist) – somit ging es vorsorglich zur Physio um den Nacken zu lockern und er wurde permanent auf seiner schlechten Seite angelegt… selbst die linke Brust gab ich ihm so… ist zwar nicht optimal für den Rücken aber doch machbar. Mittlerweile ist der gute 1,5 Jahre alt und man sieht nichts mehr von der Verformung.
Eines Abends habe ich dann aber doch noch Fieber bekommen – meine Brüste glühten – kalte Waschlappen halfen und auch Paracetamol… meine Hebi hat dann aber doch noch mit mir geschimpft – ich hätte ihr Bescheid geben können – und sie hätte mir geholfen… ja es war ein Sonntag und ich wollte sie nicht stören…
Mit 6 Monaten haben wir Spinni angefangen mit Brei zu füttern – damals dachte ich, dass durch den Brei eine Stillmahlzeit ersetzt wird – aber zunächst kosten die kleinen (bzw. mein Mäuschen) nur ein paar Löffel… und auch wenn das langsam immer mehr wurde so wissen sie in dem Moment nicht, dass das ihren Hunger stillt und verlangen dann dennoch Milch… bis dann eine Stillmahlzeit durch Brei ersetzt wurde hat es einige Monate gedauert… und dann mit knapp einem Jahr hat er nur noch nachts nach der Brust verlangt – so um die 3 Mal – das war natürlich sehr anstrengend – vor allem da ich zu der Zeit wieder voll arbeiten ging. Dieses nächtliche Stillen beschränkte sich dann nur noch auf die linke viel ergiebigere Seite… aber dennoch die gleiche Häufigkeit.
Mit der Zeit hatte er immer mehr Zähne aber auch mit Backenzähnen ging es – und dann tat es immer mehr weh. Unteressanterweise aber erst nach dem ersten Stillen und ich erzählte ihm, dass die Brust ein AUA hat… ich sagte ihm das über Wochen hinweg. Irgendwann hat er begriffen, dass es nur noch einmal die Brust gab (weil sie danach zu dolle AUA macht). Dann habe ich ihm Wasser angeboten und nachdem er es erst weinend abgelehnt hat, so hat er es dann doch akzeptiert als er gemerkt hat, dass es keine Brust mehr gab. Und mit 1,5 Jahren habe ich es geschafft nur noch Wasser nachts zu reichen… seit dem schläft er wieder viel besser. Und ich auch.
Natürlich gab es Nächte in denen er das nicht verstand und sich laut schreien im Bett umher warf… mal hab ich nachgegeben mal blieb ich hart.
Und mein Körper gehört mir endlich wieder… und auch meine Libido kehrte nach hundert Jahren wieder…
Und dann würde ich alle Mittelchen und Stilltees frühzeitig anfangen zu nehmen. Außerdem würde ich ein anderes Stillkissen verwenden – meines war zu starr.
Ich würde vorher keine Still BHs kaufen – die haben mir einfach nicht gepasst… außerdem brauchte ich wegen meiner Empfindlichkeit lieber Bustiers und keine Bügel-BHs. Meine Brüste waren einfach so groß – von D auf F – und für diese Größe gibt es nur wenig Läden, die einem passende verkaufen – ich glaube zwei bei amazon gekauft zu haben…
Ach ja – ich war sehr froh recht schnell nach der Geburt mein „normales“ Gewicht wieder zu haben – normal heißt hier – leichtes Übergewicht… durch das schleichende Abstillen bzw. Zufüttern habe ich einfach weiter gegessen was ich wollte und schwups passte ich in keine Hose mehr… also passt beim langsamen Abstillen auf… die 500 Kalorien, die man durchs Stillen zusätzlich verbrennt platzieren sich dann klammheimlich auf die Hüften
https://www.milchundmehr.de/stillen/interview-harter-start-sanftes-abstillen-562.html
Wie war deine Einstellung zum Thema Stillen in der Schwangerschaft? Hast du dich aufs Stillen vorbereitet? Oder einfach alles auf dich zukommen lassen?
Wie vorbereiten? Das ist doch ganz easy – dachte ich! Dass es verschiedene Richtungen gab, in denen man die Mäuse anlegen sollte, damit die Brust richtig geleert wurde, dass sie dabei korrekt hingelegt werden mussten, dass es bei der Nutzung mit Flaschen zu Saugverwirrung (vorher nie gehört) kommen könnte und und und war mir ganz einfach nicht bewusst – die Geburt war alles an das ich denken konnte – ich hatte nicht Angst vor den Schmerzen – ich wünschte mir nur, dass Spinni gesund zur Welt kommt und erst wenn dieses Hindernis genommen wurde und gut ausgegangen ist dann würde ich mich um solche Angelegenheiten kümmern (sehr naiv und auch ein wenig abergläubig).Aber grundsätzlich war der Plan das Stillen zu versuchen – so lange es halt geht…
Kannst du dich noch an dein allererstes Stillerlebnis erinnern?
Auch wenn ich weiß, dass mir Spinni im Kreißsaal angelegt wurde so kann ich mich nicht deutlich daran erinnern. Später im Bett habe ich versucht meine irgendwie unhandliche Brust in sein winziges Mündlein zu stecken – ganz getroffen habe ich nicht immer. Ich hatte auf meinem doch recht großen W-Hof ein paar Knutschflecke…Mussten in der Anfangszeit Hilfsmittel eingesetzt werden? Wie hast du dich damit gefühlt?
Wenn mit Anfangszeit die Zeit gemeint ist in der es noch nicht wie geschmiert läuft gemeint ist dann ja! Premilch wurde an meiner Brustwarze mit einem dünnen Schlauch befestigt damit Spinni etwas zu trinken bekommt – und aber dennoch bei mir saugt – bei mir herrschte nämlich Dürre – er nahm einfach zu sehr ab, das sahen dann auch die Krankenschwestern und halfen uns damit.Zur Entlassung hat die Ärztin noch das Zungenbändchen durchschnitten – dieses war zu kurz geraten – das kann dazu geführt haben, dass es anfangs nicht so gut geklappt hat.
Im Krankenhaus habe ich mich einfach überfordert gefühlt aber nicht verzweifelt – solche Sachen kann man erlernen – mit Geduld (sehr viel Geduld). Aber gesorgt habe ich mich natürlich um mein Baby.
Gab es Komplikationen? Was hast du dagegen unternommen?
Es kam eine Ewigkeit keine Milch – und wenn er die Premilch dann per Flasche bekam war die superschnell ausgetrunken… er hatte also Durst/ Hunger und ich konnte ihm nicht geben was er verlangte.Ich fühlte mich wie eine Versagerin – ich weinte nachts – und versuchte geduldig zu bleiben – ich musste doch mein Baby ernähren können…
Als bei mir dann endlich nach 6 elendig langen Tagen Milch einschoss hatte Spinni meine Brustwarzen so zerbissen, dass ich abpumpen musste – sonst tat es zu sehr weh oder blutete sogar – die linke Seite heilte recht schnell – bei der rechten dauerte es länger – ein Hoch auf die elektrischen Pumpen!
In der Zeit taten mir meine zwei Antennen einfach sehr weh – auch wenn ich raus in die Kälte gegangen bin schmerzten sie – bei jeder Berührung zuckte ich zusammen aber vor allem bei jedem Anlegen habe ich innerlich den Schmerz willkommen geheißen um ihn besser ertragen zu können. Es tat so weh.
Das Internet konnte mir auch nicht helfen – „wenn die Schmerzen nach 10 Trinkzügen nicht weggehen dann ist das Baby falsch angelegt“ – es tat die ganze Zeit weh! Und meine Hebamme konnte das falsche Anlegen ausschließen. Mich machte es so fertig im Internet nichts Gescheites zu finden, was zu meiner Situation passte… rückblickend schätze ich, dass ich sehr sensible Brüste habe, die einfach etwas länger brauchten um sich an diese Umstellung zu gewöhnen.
Als Spinni nun hauptsächlich über die like Seite versorgt wurde und das abgepumpte aus der rechten Seite bekam gab es eine echte Komplikation mit der ich nie gerechnet hätte. Sein Kopf verformte sich leicht. Sein eines Ohr lag etwas höher als das andere… und seinen Kopf konnte er nicht so einfach in die eine Richtung drehen. Meine Tante stellte es bei einem Spaziergang fest, dass den Kopf immer nur in eine Richtung legte – wir haben das beobachtet und stellten es dann auch erst mit der Hebi fest, dass sich der Kopf etwas verformt hat. Es war nicht so schlimm aber man sah es doch – der Besuch beim Arzt hat uns dann erleichtert – es dauert noch eine ganze Weile bis man so etwas behandeln muss (da der Kopf und seine Form noch im Wachstum ist) – somit ging es vorsorglich zur Physio um den Nacken zu lockern und er wurde permanent auf seiner schlechten Seite angelegt… selbst die linke Brust gab ich ihm so… ist zwar nicht optimal für den Rücken aber doch machbar. Mittlerweile ist der gute 1,5 Jahre alt und man sieht nichts mehr von der Verformung.
Was hat dir Probleme bereitet?
Als es dann irgendwann klappte – so einigermaßen – bildete sich in regelmäßigen Abständen ein Tennisball in meiner Brust – zumindest fühlte es sich so an. Ein Milchstau – ich wollte nicht, dass es sich zu einer Entzündung entwickelt und habe versucht, dass der Zwerg den Stau wegtrinkt – was war das schön wenn der Klumpen langsam verschwand… nur kam er recht schnell wieder. Und unser Sohnemann hat recht schnell nachts durchgeschlafen – meine Hupen fanden das nicht so toll – ich bin regelmäßig früh morgens geplatzt. Stilleinlagen musste ich recht oft wechseln (Bettwäsche auch) – nachts haben sie oft nicht gehalten. Ein Berg von Wäsche ist nicht unbedingt förderlich in dieser Situation.Eines Abends habe ich dann aber doch noch Fieber bekommen – meine Brüste glühten – kalte Waschlappen halfen und auch Paracetamol… meine Hebi hat dann aber doch noch mit mir geschimpft – ich hätte ihr Bescheid geben können – und sie hätte mir geholfen… ja es war ein Sonntag und ich wollte sie nicht stören…
Wann hat sich eine Routine eingestellt? Wie sah diese aus?
Ich glaube so mit drei Monaten… aller 3- 5h wurde gestillt – so wie er es brauchte. Meist sofort danach war die Windel voll – ja fast jedes Mal danach – Spinni hat einen guten Stoffwechsel. Und Nachts da hat er dann mit ca. 4 Monaten durchgeschlafen – in seinem eigenen Bett – zwischen 6 und 10 Stunden – dieser Schlaf, der einem in den ersten Monaten fehlt… und jetzt bekam man ihn einfach so wieder – Wahnsinn… das Durchschlafen hielt dann aber nur bis zum ersten Urlaub – dort merkte er, dass zwischen Mama und Papa zu schlafen toll ist – und Milch gibt es noch gratis. Erst dachte ich es sei ein Rückschritt – aber Quatsch – seine sozialen Bindungen wachsen ja auch und da ist es nur verständlich wenn er nicht alleine sein möchte.Wann und warum hast du den Schlussstrich gezogen? Bereust du deine Entscheidung, vorzeitig abgestillt zu haben?
Ich habe keinen Schlussstrich gezogen – ich habe durchgehalten – auch wenn das gerade am Anfang sehr schmerzhaft war. Und ich habe dafür auch den Mythos des Abstillens erleben dürfenMit 6 Monaten haben wir Spinni angefangen mit Brei zu füttern – damals dachte ich, dass durch den Brei eine Stillmahlzeit ersetzt wird – aber zunächst kosten die kleinen (bzw. mein Mäuschen) nur ein paar Löffel… und auch wenn das langsam immer mehr wurde so wissen sie in dem Moment nicht, dass das ihren Hunger stillt und verlangen dann dennoch Milch… bis dann eine Stillmahlzeit durch Brei ersetzt wurde hat es einige Monate gedauert… und dann mit knapp einem Jahr hat er nur noch nachts nach der Brust verlangt – so um die 3 Mal – das war natürlich sehr anstrengend – vor allem da ich zu der Zeit wieder voll arbeiten ging. Dieses nächtliche Stillen beschränkte sich dann nur noch auf die linke viel ergiebigere Seite… aber dennoch die gleiche Häufigkeit.
Mit der Zeit hatte er immer mehr Zähne aber auch mit Backenzähnen ging es – und dann tat es immer mehr weh. Unteressanterweise aber erst nach dem ersten Stillen und ich erzählte ihm, dass die Brust ein AUA hat… ich sagte ihm das über Wochen hinweg. Irgendwann hat er begriffen, dass es nur noch einmal die Brust gab (weil sie danach zu dolle AUA macht). Dann habe ich ihm Wasser angeboten und nachdem er es erst weinend abgelehnt hat, so hat er es dann doch akzeptiert als er gemerkt hat, dass es keine Brust mehr gab. Und mit 1,5 Jahren habe ich es geschafft nur noch Wasser nachts zu reichen… seit dem schläft er wieder viel besser. Und ich auch.
Natürlich gab es Nächte in denen er das nicht verstand und sich laut schreien im Bett umher warf… mal hab ich nachgegeben mal blieb ich hart.
Und mein Körper gehört mir endlich wieder… und auch meine Libido kehrte nach hundert Jahren wieder…
Könntest du die erste Zeit nochmal erleben, würdest du bezogen auf das Stillen etwas anders machen?
Ja ich würde mich vorher besser belesen. Damit ich die Anzeichen für Milchstau erkennen und frühzeitig dagegen steuern kann. Auch was Fläschen und Koliken angeht.Und dann würde ich alle Mittelchen und Stilltees frühzeitig anfangen zu nehmen. Außerdem würde ich ein anderes Stillkissen verwenden – meines war zu starr.
Ich würde vorher keine Still BHs kaufen – die haben mir einfach nicht gepasst… außerdem brauchte ich wegen meiner Empfindlichkeit lieber Bustiers und keine Bügel-BHs. Meine Brüste waren einfach so groß – von D auf F – und für diese Größe gibt es nur wenig Läden, die einem passende verkaufen – ich glaube zwei bei amazon gekauft zu haben…
Was möchtest du werdenden (Zwillings-)Müttern mit auf den Weg geben?
Genießt die Schwangerschaft – freut euch euer Kind willkommen zu heißen – rechnet mit einer kompletten Umstellung eures bisherigen Lebens – ABER ihr werdet euch daran gewöhnen – ihr könnt das schaffen und dann auf einmal läuft es von ganz alleine und ihr könnt es genießen eurem Wunder beim Wachsen zuzuschauen. Habt Vertrauen!Ach ja – ich war sehr froh recht schnell nach der Geburt mein „normales“ Gewicht wieder zu haben – normal heißt hier – leichtes Übergewicht… durch das schleichende Abstillen bzw. Zufüttern habe ich einfach weiter gegessen was ich wollte und schwups passte ich in keine Hose mehr… also passt beim langsamen Abstillen auf… die 500 Kalorien, die man durchs Stillen zusätzlich verbrennt platzieren sich dann klammheimlich auf die Hüften
Montag, 21. August 2017
meine Bauchspiegelung
Ihr Lieben,
ich danke euch für die lieben Worte! Es hilft
wirklich! Danke!
Am Dienstag (8.8.) kam ich also nüchtern gegen
7 Uhr in der Uniklinik an… gegen Mittag sollte die OP sein – am Vorabend
wollten sie mich aufgrund des hohen ß-HCG von 28.000 am Liebsten da behalten
aber ich wollte gerne noch eine Nacht zu Hause verbringen, duschen und das
Unterstübchen blankrasieren und mein Zeugs organisieren. (Ich musste sogar
unterschreiben, dass ich gegen ärztlichen Rat nach Hause ging) Als ich dann
nochmal komplett untersucht wurde durfte ich mit meiner Akte auf Station… ich
war entspannt. Und bums sollte ich mich auch schon ausziehen und bäm ging alles
ganz schnell – ich war eine der ersten auf dem OP-Plan.
Die Ärzte/ Schwestern/ Helferlinge waren alle
so lieb – wenn ich Angst gehabt hätte, hätten sie sie mir genommen – und dann
war es auch schon vorbei – ich liebe dieses friedliche Einschlafen und
schleichende Aufwachen und wieder wegnicken… irgendwann war ich dann so ne gute
halbe Stunde wach und hatte voll den Druck auf der Blase – als mir dann die Schwester
eine Bettpfanne holte kamen auch schon meine Sanis, die mich ins andere Haus
transportierten – da hab ich das mit der Bettpfanne schnell sein lassen.
Auf Station habe ich auch noch ne ganze Weile
ausgehalten, bis ich jmd. gefragt habe ob ich überhaupt aufstehen und Pipi
machen gehen darf – ich durfte – mit Hilfe – Gott war das schön! Endlich pipi!
Das Aufstehen war schon schmerzhaft –
grundsätzlich schmerzten diese Bewegungen… dazu
hatte ich noch einen Drainagebeutel aus dem Wundflüssigkeit rauslief –
dieser war mit mir vernäht – hab ihn nämlich ein paar Mal fallen lassen –
Autsch.
Am Abend besuchten mich meine Lieben – Spinni
blieb draußen – ich wollte nicht, dass er mich so sieht. Aber ich habe ihm vom
Fenster aus beobachten können – ich wollte an dem Abend einfach so viel wie
möglich liegen.
Bei diesem Besuch entdeckten sie, den Schnullerbaum
– ein großer Baum an dem ganz viele Schnuller angebracht wurden – in einen
unten angebrachten Briefkasten können „große Kinder“ ihre Schnuller reinwerfen –
diese werden dann an den Baum gehängt. Ich finde es eine tolle Idee.
Zum Abendessen bekam ich eine Suppe (HUNGER)…
und dann schaute ich mit meiner Bettnachbarin einen Nordseekrimi mit
Untertiteln – irgendwie funktionierte das mit den Kopfhörern nicht – aber egal.
Am nächsten Morgen war ich schon gegen 6 wach
– dann kam das Frühstück und darauf die Visite – leider konnte sie das
Schwangerschaftsgewebe nicht rauspressen – auch ein Schnitt brauchte nicht das
gewünschte Ergebnis weswegen der Eilleiter entfernt werden musste – Schluck –
okay… aber wenigstens kann sich dort kein weitere Schwangerschaft einnisten… na
ja mit Wundern würde ich jetzt eh nicht mehr rechnen.
Und dann schleppt sich der Tag… meine
Bettnachbarin geht – dafür kommt eine neue Frau, die sich ständig übergibt und
deren Haare en Masse im Bad liegen – ich lese endlich mein Buch zu Ende – höre Hörbuch.
Dann kommt eine dritte Frau – und bei ihr wird gleich die OP stattfinden… irgendwann
wird sie abgeholt und ich bekomme ein weiteres Süppchen (HUNGER).
Später kommt die neue Frau wieder zurück und
wir drei kommen ins Plaudern. Die Dame am Fenster hat Eierstockkrebs – bäm, da
kommen einem die eigenen Wehwehchen unbedeutend vor. Und die andere Frau, 35,
hat 4 Kinder und wurde jetzt trotz Spirale schwanger – jedoch auch eine Eilleiterschwangerschaft
und hat sich gleich beide Eilleiter entfernen lassen – krass – ich dachte
schon, dass ich, als eine von Hundert was „besonderes“ sei – aber sie toppte
das!
Später konnte ich raus gehen um mein Mäuschen
zu sehen – er war deutlich schneller als er und er wusste nun, dass Mama ein
Aua hat…
Die nächste Nacht war ganz schön Kacke – die Dame
am Fenster übergab sich wieder und die andere hatte so starke Schmerzen, dass
sie weinte und eine Infusion bekam. Krasse Nacht aber okay, so ist das nun mal
im Krankenhaus.
Frühstück und Visite… mir wurde am Vortag
wohl vergessen Blut abzunehmen – dies würde heute geschehen – und sobald der
Wert da ist und gut gesunken ist dürfte ich gehen. Beim Entfernen der Flexülen
kam ein riesiger Blauer Fleck zum Vorschein. Dann wurden die Pflaster
gewechselt und der Drainagebeutel entfernt – der Schlauch endete im Douglas Raum
– und das Herausziehen war widerlich! Bis in die Tiefen der eigenen Eingeweide
spürt man das Ziehen! Was war ich froh als der Schlauch raus war! Puh!
Ein leckeres Hühnchen mit Kartoffeln durfte
ich noch essen und erst danach kam dann der Wert (4000) und der
Entlassungsbrief
Somit durfte ich gegen 13 Uhr nach Hause.
Ich verbrachte ein paar anstrengende Tage zu
Hause – wobei es jeden Tag besser ging – aber mein Bauch war noch sehr
aufgebläht – meine Hose ging nicht zu… aber egal. Spinni verstand nicht, warum
ich ihn nicht hochnahm – ich kniete mich dann runter und versuchte ihn so zu
trösten, wenn er es brauchte. Aber das Mama ein Aua hat verstand er – jedes Mal
wenn er den blauen Fleck an meinem Arm bemerkte, sagt er „Mama Aua“ und auch
wenn er die Pflaster auf dem Bauch bemerkte. Aber ganz die coole Socke, die er
ist, hat er jedes Mal gepustet, damit mein Aua schnell weg geht.
Am Montag (also knapp eine Woche nach der OP)
schleppte ich mich zu meiner Gyn und ließ mich noch eine Woche krankschreiben –
mit so einer Riesenplauze wollte ich nicht ins Büro.
Und dann hatte ich auf einmal nachts Fieber –
hab eine Ibuprofen genommen und hoffte auf schnelle Linderung… am nächsten
Morgen ging es mir noch schlechter – mir war übel und ich sah wohl einfach nur
beschissen aus – also zurück in die Uniklinik – dort durfte ich mich auch
gleich ins Bett legen – mir wurde Blut abgenommen und ich durfte Urin da lassen
– später wurde ich dann geschallt und die Ärztin vermutet eine Harnwegs- oder Blasenentzündung
(aber ich hatte keine Schmerzen beim Pipi machen) und verschrieb mir ein
Antibiotika.
Dieses nahm ich dann gegen Mittag – und dann
legte ich mich mit Spinni zum Mittagsschlaf hin – bäm wieder Fieber… und als
meine Mutter Spinni ins Freibad abholte und mein Mann einkaufen ging fingen bei
mir die Höllenqualen an – ich wollte so gerne sterben. Ich wusste nicht, ob ich
Ibuprofen mit den Antibiotika nehmen dufte – und die Schmerzen waren so stark,
dass ich mir den Beipackzettel nicht durchlesen konnte – ein Glück kam mein
Mann wieder, flitze in die Apotheke (im Nachbarhaus) und klärt das ab und ich
durfte die Ibuprofen nehmen – aber bis sie wirkte heulte ich noch ne gute halbe
Stunde durch – dann wurde es langsam besser – den ganzen Tag hatte ich nichts
gegessen – wer mich kennt weiß, dass ich immer essen kann – und daran sieht
man, dass es mir echt beschissen ging! Die Couch hatte ich leider auch vollgeblutet - danach war es dann aber wenigsten vorbei mit dem Gesuppe...
Von da an ging es mir besser – und das ist
auch gut so. Gerne hätte ich noch etwas mehr Zeit zu Hause verbracht aber jetzt
bin ich wieder in der Arbeitswelt angekommen. Meine Hose ging dann am Mittwoch
zu. Ach und am Freitag hab ich mir noch einen komischen Leberfleck entfernen
lassen – ein weiteres Pflaster :)
Als mir am Montag vor der OP gesagt wurde,
dass es tatsächlich eine ELSS ist, und dass ES raus muss musste ich mit den
Tränen kämpfen. Aber da ich es noch nicht gesehen hatte – also auch keinen
Herzschlag, habe ich keine Verbindung aufgebaut – aber ich habe natürlich auf
das Wunder gehofft… und wenn man bereits ein tolles Kind hat, dann weiß man
dieses wieder einmal sehr Wert zu schätzen. Und es gibt wieder andere, die
haben mit viel schlimmeren Schicksalsschlägen zu kämpfen… gerade denke ich an
Prinni
Von daher rate ich euch das zu lieben was ihr
habt! Alles Gute!
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ELSS
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